WordPress & Divi Tutorial 2022 Deutsch, 18: WordPress Website und Datenbank funktionstüchtig kopieren in unter 20 Minuten - So geht's richtig
In diesem Teil lernt Ihr, wie Ihr eine bestehende WordPress Website schnell, einfach und vor allem richtig kopiert. Mit ein wenig Übung habt Ihr eine komplette WordPress Website in unter 20 Minuten funktionstüchtig kopiert. So geht's richtig!
Warum eine WordPress Website kopieren?
Wenn Ihr mal neue PlugIns ausprobieren wollt, etwas am Code rumschraubt oder sonst irgendwie an Eurer Website arbeiten möchtet, solltet Ihr das auf keinen Fall auf Eurer Live-Website machen. Viele PlugIns schreiben Konfigurationen in die WP_OPTIONS Tabelle Eurer Datenbank, die nach der Deinstallation des PlugIns nicht mehr gelöscht werden. Viele dieser Einträge stehen auch als "Autoload" darin. Und das kann meiner Meinung nach zu ernsthaften Problemen in Eurer WordPress Installation führen, wenn Ihr haufenweise PlugIns installiert, ausprobiert und wieder entfernt. Die WP_OPTIONS Tabelle wird unnötig mit vielen Einträgen aufgebläht, die teilweise die PlugIn Dateien erwarten und erfordern. Nach einer Deinstallation sind diese aber weg.
Eine identische Entwicklungsumgebung für die Kopie Deiner Live Website
Aus diesem Grund solltest Du Dir unbedingt eine identische Kopie Deiner Website auf einer passwortgeschützten Subdomain anlegen, wo dieselbe PHP-Version läuft und auch dasselbe SSL-Zertifikat installiert ist. Die Kopie der WordPress Live Website sollte in einer technisch identischen Entwicklungsumgebung laufen. In der Kopie der Datenbank für den Betrieb der kopierten WordPress Website muss natürlich auch noch die neue Adresse für die kopierte Website eingetragen werden. Das machst Du am besten mit dem kostenlosen Tool "Database Search & Replace" von InterconnectIt.
Alles, was Ihr wissen müsst und welche Werkzeuge Ihr dafür benötigt, erfahrt Ihr in diesem Tutorial "WordPress Website kopieren".
drei kubik Divi Child Theme, Divi Config Files und .htaccess Datei herunterladen
Melde Dich mit dem folgenden Formular zu meinem WordPress Secrets Newsletter an und erhalte 3 kostenlose Downloads. Damit kannst Du direkt loslegen und das drei kubik WordPress & Divi Tutorial vollständig mitmachen. Wenn Dich die E-Mail nicht erreicht, sieh bitte auch in Deinem Spam-Ordner nach. Das drei kubik Divi Child Theme wurde am 01.01.2023 aktualisiert. Den aktuellen Stand des drei kubik Divi Tutorial Child Themes, die erarbeitete .htaccess Datei und alle WordPress Divi Config Files zum Importieren in Eure Installation könnt Ihr kostenlos hier herunterladen
Diesen Tarif nutze ich auch. Deine Websites werden auf schnellen SSD Laufwerken gehostet. Für gerade einmal 10 EUR im Monat kannst Du Dir bis zu 10 Domains kostenlos dazu sichern. Du kannst 50 Datenbanken einrichten, hast 250 GB Speicherplatz und noch jede Menge mehr inklusive. Ich kann Dir diesen Tarif nur sehr empfehlen.
Hast Du Fragen?
Wenn Du individuelle Fragen rund um WordPress, WordPress PlugIns, WordPress Themes oder das Divi Theme mit dem Divi Page Builder und Theme Builder hast, dann nutze die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag oder unter dem YouTube Divi Tutorial Video und ich beantworte Dir gerne alles, was Du wissen musst, um Dir eine professionelle SEO WordPress Website mit dem Divi Theme aufbauen zu können. Feel Vergnügen!
Webhoster gibt es wie Sand am Meer. Viele davon treten groß auf, sind aber doch nur Reseller mit einer WhiteLabel Lösung größerer Anbieter. Wenn man sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat und denkt "Jetzt bräuchte ich aber mal langsam eine eigene Website", wird man vermutlich als erstes bei 1&1 Puretec (heute Ionos) oder Strato landen. Wenn Sie wissen möchten, welche Vorteile Sie vom Webhosting bei all-inkl.com* haben, dann lesen Sie weiter. Zwei Urgesteine des Webhostings sind 1&1 Puretec (heute Ionos) und Strato. Die beiden haben schon sehr früh angefangen, um die Gunst der Kunden zu werben und sind deswegen auch erste Anlaufstelle für angehende Webseitenbetreiber. Auch ich hatte bei beiden mal einen Webhosting-Tarif, als ich 1998 das Internet für mich entdeckt und meine erste eigene Website erstellt habe.
Zu dieser Zeit gab es noch keine Baukastensysteme, keine CMS (wie WordPress, Joomla oder Drupal) und auch Software zum Erstellen von Websites war kaum vorhanden und steckte noch in den Kinderschuhen. Deswegen war man gut beraten HTML und CSS zu lernen, um sich nicht auf den Code Output irgendwelcher Webseiten-Software verlassen zu müssen. Denn dieser war meist sehr aufgebläht.
Dank Stefan Münz' legendärem online Kurs SELFHTML, habe ich HTML, CSS und sehr viel über Webtechnologie gelernt. Während meiner Ausbildung als Mediengestalter für Digital- und Printmedien hat mein Ausbildungsbetrieb das Hosting meiner Websites übernommen. Danach (2002) wurde und blieb ich bis heute höchst zufriedener Kunde bei all-inkl.com Webhosting*, obwohl deren Kundenadministrationssystem in der Anfangsphase alles andere als übersichtlich und komfortabel in der Bedienung war. Man musste sich gut mit der Funktionsweise von Webservern auskennen, um anfänglich von den Profifunktionen von all-inkl.com* profitieren zu können. Ende 2004/Anfang 2005 hat all-inkl.com* dann endlich das heutige System in einer ersten Version eingeführt. Seit dem gab es für mich keinen Grund mehr, all-inkl.com* zu verlassen.
Es gibt viele gute Gründe sich für das Webhosting bei all-inkl.com* zu entscheiden, aber alle führen zu demselben Ergebnis: Maximale Freiheit in der Strukturierung seiner Webprojekte ohne eigenen Server und ein optimaler, schneller Workflow beim Webpublishing. All-inkl.com* bietet einem Tools im eigens entwickelten Kundenadministrationssystem (KAS), ohne die man nicht mehr arbeiten möchte, wenn man sie einmal zu schätzen gelernt hat. Deswegen empfehle ich allen meinen Webdesign Kunden, sich einen Tarif bei all-inkl.com* zu registrieren und mache oft auch all-inkl.com* Webhosting zur Prämisse für eine Zusammenarbeit.
Hier sind die überzeugendsten Gründe, warum ich ausschließlich all-inkl.com* als Webhoster empfehle:
All-inkl.com* bietet allen Kunden telefonischen Support zum Ortstarif an und selbstverständlich auch einen 24/7 E-Mail-Support. Es war mir von Anfang an sehr sympathisch eine normale Telefonnummer für Supportanfragen nutzen zu können und nicht wie bei vielen anderen über eine Servicerufnummer noch zur Kasse gebeten zu werden. Da ich mich technisch bestens auskenne, habe ich den Support selten in Anspruch nehmen müssen, aber ich erinnere mich an eine Anfrage, die einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat: Samstag Abend 23:00h, geschätzt Anfang 2004. Mein Joomla CMS (damals noch Mambo OS) reagierte komisch. Ich hatte alle erdenklichen Fehlerquellen analysiert und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es serverseitige Probleme geben müsse.
Ich schrieb umgehend eine E-Mail an support@all-inkl.com und erhielt eine halbe Stunde später, Samstag Nacht um 23:30h eine Antwort, dass alle Systeme überprüft wurden und keine Auffälligkeiten erkennbar seien, mit einem Hinweis auf das tatsächliche Problem dieser Fehlfunktion: Ein fehlerhafter Eintrag in einer .htaccess Datei. Das ist eine Text-Datei zur Serverkonfiguration, die man in gewünschten Verzeichnissen auf dem Webspace ablegen kann, um dieses zum Beispiel mit einem Passwortschutz zu versehen (die wichtigsten Funktionen einer .htaccess-Datei lassen sich mit dem all-inkl.com htaccess Generator erzeugen). Diesen schnellen und kompetenten 24/7 E-Mail-Support haben sie sich bis heute erhalten. Top!
Preiswerte Tarife: Alles inklusive
Je nach gewähltem Tarif* ist das System mit mehr oder weniger Funktionen ausgestattet. Ich empfehle mindestens den Tarif ALL-INKL PrivatPlus* zu buchen. Dieser beinhaltet 5 Domains und kostet regulär 7,95 EUR pro Monat. Derzeit läuft eine Aktion, bei der man die ersten drei Monate kostenlos erhält und sich auch die bescheidene Einrichtungsgebühr von 14,95 EUR spart.
Der Grund für diese Empfehlung liegt in der Option die Website per SSL verschlüsselt übertragen zu können, denn sobald man ein Kontaktformular auf der Website zur Verfügung stellt, in das Besucher Daten eingeben und an den Betreiber versenden können, sind Sie als Betreiber laut DSGVO dazu verpflichtet, diese Übertragung ausschließlich in verschlüsselter Form zuzulassen. Außerdem empfiehlt es sich aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine Website ausschließlich verschlüsselt zu übertragen, da Websites über HTTPS (SSL-verschlüsselte Websites) von Google im Ranking bevorzugt werden.
Abb. 1: All-Inkl.com Members Area
Im kleinsten Tarif ALL-INKL Privat* ist die SSL-Verschlüsselung per Let's encrypt Zertifikat nicht enthalten, kann aber im Bereich "Zusatzoptionen" der Members Area (Abb. 1:) für 0,95 EUR pro Monat hinzugebucht werden. Damit kostet dieser Tarif inklusive 3 Domains rund 6 EUR pro Monat und ist nur noch 2 EUR günstiger, als der nächsthöhere Tarif mit 5 Domains inklusive für rund 8 EUR pro Monat. Bucht man dann noch zwei .com Domains hinzu, um ebenfalls auf die 5 zu kommen, dann zahlt man dafür rund 30 EUR pro Jahr zusätzlich (20 EUR pro Jahr für zwei .de Domains) und damit ist der kleinste Tarif ALL-INKL Privat* schon teurer und bietet auch viel weniger Ressourcen, als der Tarif ALL-INKL PrivatPlus.
Das selbst entwickelte Kundenadministrationsystem von all-inkl.com* bietet viele Tools für die professionelle Verwaltung und Strukturierung des Webauftritts, wie ein echter Sysadmin
Als Webhosting Kunde bei all-inkl.com* stehen einem im Wesentlichen zwei wichtige Systeme zur Verfügung, in die man sich mit seinen Zugangsdaten einloggen kann. Das eine ist die Members Area, wo man alle vertragsrelevanten Dinge erledigen kann. Z.B. Kundendaten aktualisieren, neue Domains bestellen oder kündigen, Tarife ändern oder kündigen, Zusatzfunktionen hinzubuchen, etc.
Mit dem KAS (KundenAdministrationsSystem) richtet man sich seinen Webspace ein. Es ist quasi die Serveradministration. Von hier aus kann man alles anlegen und konfigurieren, was man als Webseitenbetreiber mit eigenen Domains für einen professionellen Auftritt benötigt: E-Mail Postfächer, Weiterleitungen, Autoresponder, FTP-Nutzer, Datenbanken, Domains und Subdomains, oder diese umleiten, Verzeichnisse mit Passwort schützen und vieles mehr. Außerdem findet man hier sämtliche Tools, die wirklich sehr hilfreich sind und die Administration und Einrichtung der Onlinepräsenz stark beschleunigen. Darauf werde ich später genauer eingehen.
Im Gegensatz zu den Systemen der "Volksprovider" 1&1 und Strato, wo unzählige Banner auf weitere Produkte aufmerksam machen sollen, ist das System von all-inkl.com* sauber und schlank programmiert, schnell, einfach, intuitiv bedienbar, gut strukturiert und enthält keinerlei unnötigen Grafiken, die von den eigentlichen Aufgaben ablenken. Das gilt auch für die all-inkl.com* Tools Webmail und WebFTP.
Domains und Subdomains frei zur Strukturierung des Webauftritts verwenden
Abb. 2: All-Inkl.com Ressourcen-Übersicht im Hauptaccount
Wenn man seinen Tarif mit einer ersten Domain bei all-inkl.com* bestellt hat, handelt es sich bei diesem KAS-Zugang um den übergeordneten Hauptaccount, mit dem man all seine zur Verfügung stehenden Ressourcen nach Bedarf in Unteraccounts einteilen kann.
Die wichtigsten Ressourcen (Abb. 2) sind der Speicherplatz und die Anzahl an Datenbanken. In meinem Tarif habe ich 250GB Online-Speicherplatz und 50 Datenbanken. Mit 25 Domains oder Subdomains, könnte ich damit 25 Unteraccounts mit je 2 Datenbanken und 10GB Speicherplatz einrichten. Ich kann diese Ressourcen aber auch asynchron verteilen.
Auch wenn man durch unterschiedliche Präfixe (Prefixes) für Tabellennamen mehrere Webapplikationen (Websites) in einer Datenbank betreiben kann, empfiehlt es sich für Live-Websites aus Performancegründen jeweils eine eigene Datenbank zur Verfügung stellen. Außerdem braucht man innerhalb eines Accounts (für ein Onlineprojekt) eine zweite Datenbank für eine Kopie der Live-Website, um darin neue Entwicklungen oder unbekannte PlugIns ausprobieren zu können, ohne die Live-Website zu gefährden.
Weitere im Tarif kostenlos enthaltene Domains und auch weitere kostenpflichtige Domains kann man in der Members Area nachbestellen. Diese werden im KAS technisch verwaltet und können ebenso wie Subdomains zur Strukturierung eines Webauftritts verwendet werden, oder einfach nur als alternative Adresse auf dasselbe Projekt verweisen.
Eine Domain oder Subdomain kann man sich zum einen wie eine Verknüpfung (Windows), ein Alias (Mac OS) oder einen Link (Internet) vorstellen. Sie kann auf ein frei wählbares Verzeichnis verweisen. Sofern da Dateien und Ordner einer Website drin liegen, wird diese angezeigt, wenn man die entsprechende Internetadresse im Webbrowser seiner Wahl eingibt.
Zum anderen können Domains und Subdomains im KAS als Account bzw. Unteraccount (Host) angelegt werden (Abb. 3). Das ist zum Beispiel sehr praktisch, wenn man Kunden hat, die sich selbst ihre E-Mail-Adressen, Weiterleitungen, Passwortschutz, FTP-Zugänge, etc. einrichten können und wollen (was wirklich nicht schwer ist). Das KAS Menü eines Unteraccounts unterscheidet sich im Funktionsumfang fast gar nicht von dem des übergeordneten Hauptaccounts, mit dem man alle Ressourcen einteilen kann. Auch ein Unteraccount kann weitere Unteraccounts anlegen, sofern diesem die Berechtigung dazu erteilt wurde. Klickt man im KAS-Bereich "Accounts" auf das jeweilige kleine Computersymbol eines Unteraccounts, öffnet sich ein neues KAS-Fenster mit derselben Menüstruktur wie im Hauptaccount, mit der man den Unteraccount administrieren kann.
Abb. 4: All-Inkl.com Unteraccount Einstellungen
Selbstverständlich kann man die angelegten Accounts auch editieren und bei Bedarf weitere Ressourcen zuteilen oder abziehen, Berechtigungen ändern, etc. (Abb 4).
Ein weiterer Vorteil im Anlegen eines Subaccounts liegt darin, diesen als Team-Account für ein gemeinsames Webprojekt im Rahmen seines all-inkl.com Webhosting* Pakets zu verwenden, ohne jemandem die Zugangsdaten für das komplette Webhosting geben zu müssen.
Eines der unentbehrlichsten Tools im KAS ist die Account-Übertragung (Abb 5). Absoluter Time-Saver, der einem die Möglichkeit bietet komplette Webauftritte in wenigen Minuten auf dem Server, oder von Server zu Server zu kopieren. Ein moderner Webauftritt mit CMS besteht immer aus den Ordnern und Dateien der Website (FTP-Daten) und den entsprechenden Datenbankinhalten (meistens SQL-Datenbanken). Deswegen gibt es im KAS-Bereich "Account-Übertragung" auch einen Punkt für FTP-Daten und einen für Datenbanken (s. Abb 5).
Um eine komplette Website funktionstüchtig zu replizieren, müssen wir also alle Dateien und Ordner in ein neues Verzeichnis kopieren (oder zu einem anderen Host übertragen), die Datenbankinhalte in eine neue Datenbank übertragen und Hostnamen, Pfade und Zugangsdaten in der Konfigurationsdatei des CMS eintragen. Bei WordPress liegt diese im Root und heißt wp-config.php.
Gäbe es dieses Tool zur Account-Übertragung nicht, müsste man die Ordner und Dateien der zu kopierenden Website erst einmal per FTP auf seinen lokalen Rechner herunterladen, ein Datenbank-Backup anfertigen, das Backup in die neue Datenbank hineinladen, die Config-Datei editieren und die gesamten Ordner und Dateien in das neue Verzeichnis (oder den neuen FTP-Account) hochladen. Im Fall von WordPress sind das weit über 10.000 Dateien, was je nach Datenabindung (Upload Geschwindigkeit) und Gesamtgröße der Inhalte per FTP-Upload mehrere Stunden dauern kann.
Natürlich sollte man in regelmäßigen Abständen immer wieder ein lokales FTP-Daten Backup machen, um im Notfall eine lokale Sicherung seiner Website zu haben. Aber auch dafür bietet all-inkl.com* in seinem WebFTP eine bessere Lösung, als alle Ordner und Dateien ungepackt per FTP herunterzuladen.
Wenn man mal an einem fremden Rechner arbeitet, auf dem kein FTP-Client (z.B. FileZilla oder Cyberduck) installiert ist, oder man seine Zugangsdaten nicht auf einem fremden System eingeben möchte, kann man Ordner und Dateien jederzeit über das WebFTP von all-inkl.com* organisieren (Abb. 6). Der größte Nutzen in diesem Tool liegt allerdings in den Dateioperationen, die man damit auf dem Server ausführen kann. Die wichtigsten davon sind das Ändern der Besitzer von Dateien (Owner), die Zugriffsberechtigungen (Permissions) und "Archiv erstellen". Änderungen an Ownership und Permissions sollte man allerdings nur vornehmen, wenn man weiß, was man tut.
Die Funktion "Archiv erstellen" ist ebenfalls ein wahrer Time-Saver! Damit kann man Ordner und Dateien direkt auf dem Server in einer ZIP-Datei verpacken und diese dann schnell und mit einem Klick herunterladen, anstatt über 10.000 ungepackte Dateien per FTP herunterladen zu müssen. Dasselbe macht die Funktion "Download (zip)" in einem Schritt, jedoch dauert das Erstellen der ZIP-Datei einer kompletten WordPress Installation verhältnismäßig lange, weswegen diese Zusammenfassung der zwei Schritte oft vor dem Download in einer Fehlfunktion endet.
Also: Archiv erstellen, Datei herunterladen und ganz wichtig (!) die erstellte ZIP-Datei einer WordPress Installation unbedingt umgehend wieder vom Server entfernen, sofern diese per HTTP/HTTPS erreicht werden kann. Aus dem einfachen Grund, dass darin auch die gepackte wp-config.php Datei liegt, in der das Datenbankpasswort im Klartext steht.
Natürlich bietet der WebFTP-Client (Web App) von all-inkl.com* auch die Möglichkeit, eine hochgeladene ZIP-Datei auf dem Server zu entpacken, so dass man eine lokal in einer ZIP-Datei archivierten Website als einzelne ZIP-Datei auf den Webspace laden und dort entpacken kann. Das spart ebenfalls enorm viel Zeit im Vergleich zu einem FTP-Upload der ungepackten Website-Dateien.
Zu guterletzt sei noch der all-inkl.com Webmail-Client (Web App) zu erwähnen. Das Prinzip Webmail sollte jedem von GMX und Web.de bekannt sein, die seit Anbeginn des Internets in Deutschland zu den ersten Anlaufstellen für kostenlose E-Mail-Adressen gehören.
Abb. 7: All-Inkl.com Webmail
Man hat einen Benutzernamen (meistens identisch mit der E-Mail-Adresse) und ein dazugehöriges Passwort, um sich beim jeweiligen Freemail-Anbieter einloggen zu können und das Postfach auf neue Post zu überprüfen. Ein "Webmailer" gehört auf jeden Fall zum guten Ton eines jeden Hosting-Anbieters, da man dadurch von jedem Rechner mit Internetanschluss auch ohne eine Software wie Apple Mail, Mozilla Thunderbird oder Microsoft Outlook E-Mails empfangen und versenden kann.
Besonders hervorzuheben ist die Funktion des Webmailers, die der des gewohnten E-Mail-Programms (E-Mail-Clients) gleicht. Es lassen sich Listen von E-Mails mit gedrückter SHIFT-Taste auswählen, einzelne E-Mail bei gedrückter STRG-Taste der Auswahl hinzufügen oder aus der Auswahl entfernen und die Auswahl durch drücken der ENTF/DEL Taste löschen.
Abb. 8: All-Inkl.com Webmail Einstellungen
Außerdem besticht all-inkl.com* Webmail mit einem Kontaktbuch, einem Kalender und einer Vielzahl an professionellen Einstellmöglichkeiten und einem frei konfigurierbaren Spamfilter.
All diese vorbildlich konzipierten und programmierten Apps machen das Leben als Webpublisher mit all-inkl.com* zu einem rundum positiven Erlebnis. Zu keinem Zeitpunkt hat man das Gefühl durch umständliche Software in seinem Workflow ausgebremst zu werden. Eine eindeutige und aufrichtige Empfehlung!
Abb. 9: All-Inkl.com Software Installer
Es bleibt noch zu erwähnen, dass es auch bei all-inkl.com* zum guten Ton gehört, einen Software-Installer zur Verfügung zu stellen, jedoch ist dies ein Tool, das ich nicht benötige. Software auf einem Webserver für den öffentlichen Zugriff per HTTP/HTTPS zu installieren, bedeutet nichts anderes, als die Dateien und Ordner eines Systems in einem Ordner ungepackt abzulegen, eine Domain oder Subdomain (Internetadresse) auf diesen Ordner zu "verlinken", um an diese Dateien über einen Webbrowser heran zu kommen, eine leere Datenbank anzulegen, die vom jeweiligen System benötigte Tabellenstruktur zu erzeugen und die Zugangsdaten zu dieser Datenbank in der Config-Datei einzutragen. Diese Schritte führen routinierte Webmaster fast genau so schnell von Hand aus und haben wesentlich mehr Kontrolle über alle einzelnen Schritte.
Abb 9 zeigt alle verfügbaren Softwares für Websites. In der Kategorie "Blog" ist nur WordPress zu sehen. Dem Blogstatus ist WordPress aber schon lange entwachsen und mittlerweile zu einem vollwertigen, einfach zu bedienenden und mächtigen CMS herangereift. Ich möchte mal die These aufstellen, dass es reine Blog Software in aktuellen Versionen überhaupt nicht mehr gibt, sondern ein Blog nur noch ein Modul ist, das zu jedem guten CMS dazu gehört.
Haben Ihnen diese Informationen weitergeholfen? Haben Sie weitere Fragen? Sind Sie vielleicht schon Webhosting-Kunde bei all-inkl.com und finden dass in diesem Artikel etwas fehlt? Dann schreiben Sie es unten in die Kommentare, rufen Sie an, oder schreiben Sie eine E-Mail.
Mein Webhoster ist all-inkl.com. Webhosting bezeichnet einen Service, der Ihnen die Möglichkeit bietet, eine Website 365/24/7 im Internet bereit zu stellen. Dazu benötigen Sie die entsprechenden Technologien eines Webservers und einen Domainnamen. Wenn Sie genau wissen wollen, wie genau das funktioniert, lesen Sie weiter.
Ein Domainname setzt sich in der Regel aus der sog. Top-Level-Domain (TLD) und dem Domainnamen zusammen, den Sie selbst wählen können. Z.B. ihr-name.de. „ihr-name“ ist die Second-Level-Domain (SLD), umgangssprachlich als „Domainname“ bekannt.
Jedes Gerät im Internet, hat mindestens eine eigene IP-Adresse, die man sich wie eine Telefonnummer vorstellen kann. IPv4-Adressen setzen sich aus vier dreistelligen Ziffernblöcken zusammen, die von einem Punkt getrennt werden. In unseren lokalen Netzwerken beginnen diese meistens mit 192.168.xxx.xxx. So ist auch jeder Webserver per IP-Adresse erreichbar und weil das Internet keine Ruhezeiten kennt, in der Regel auch rund um die Uhr.
Da die Anzahl an IP-Adressen begrenzt ist und man sich IP-Adressen weniger gut merken kann, als einen Namen, läuft auf Webservern ein Dienst, der DNS genannt wird. Das steht für Domain-Name-Service und dieser Dienst ist in der Lage Domainnamen zu verstehen und eine Anfrage auf einen Ordner auf dem Webserver weiterzuleiten, in dem die Dateien und Unterordner der angefragten Website liegen. Das funktioniert auch mit IP-Adressen. Man nennt das Routing.
Einen Domainnamen kann man sich also auch wie eine Verknüpfung vorstellen (engl.: Link, Apple: Alias). In der Theorie können so beliebig viele Websites auf einem einzigen Webserver laufen (leistungsstarke Computer mit einem Server Betriebssystem, z.B. Linux, Unix oder Windows Server 2019), weil jeder Domainname auf ein anderes Verzeichnis verweisen kann. In der Praxis klappt das aber aus Performancegründen nur mit einer begrenzten Anzahl an Websites.
Je stärker eine Website besucht wird und je aufwändiger deren Funktionen sind, desto mehr Ressourcen (z.B. Rechenleistung, Arbeitsspeicher, etc…) benötigt sie von einem Webserver. Privatpersonen, die einen Blog mit wenigen 100 Besuchern im Monat betreiben, verbrauchen in der Regel weniger Ressourcen, weshalb es bei Webhostern die günstigen „Shared Server“ Tarife gibt. Eine gewisse Anzahl an Kunden teilt sich einen Webserver für Ihre Internetpräsenz(en).
Der gegenteilige Fall ist eine stark besuchte Website, auf der so rechenintensive Programme laufen, dass der beste verfügbare Rechner nicht ausreicht, um genügend Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Dann werden mehrere solcher Rechner in einem Verbund zusammengeschlossen, die dann wie ein Supercomputer zusammen funktionieren. Man spricht dann vom Clustering. Google ist so ein Beispiel. Alle Services von Google laufen auf unzähligen Rechnerverbünden (Clustern) weltweit.
Wenn Sie sich also für Webhosting interessieren, sollten Sie immer auch die benötigten Technologien, den zu erwartenden Traffic (Datenverkehr, der durch eine Besucherzahl X in einem Zeitraum Y erzeugt wird) mit bedenken. Bei gleicher Besucherzahl verursachen Blogs mit Bildern in der Regel weniger Traffic, als ein Blog mit Videos (Video-Blog). Videos verbrauchen außerdem mehr Speicherplatz auf dem Webserver und auch mehr Rechenleistung und RAM bei der Wiedergabe durch Webseitenbesucher.
Natürlich sollte man nicht gleich den teuersten Tarif nehmen, um auf alles vorbereitet zu sein, wenn die Besucher kommen. Es ist immer ratsam mit einem Tarif anzufangen, der für Ihren Anfang ausreichend ist und dann zu skalieren, wenn es erforderlich ist.
In der Regel bieten alle Webhoster den unkomplizierten und schnellen Wechsel in einen höheren Tarif mit mehr Ressourcen und Leistung an. Wenn Sie also merken, dass es bei Ihnen einen Flaschenhals gibt, wenden Sie sich an Ihren Webhoster mit der Bitte eines Tarifwechsels. Gute Webhoster bieten dafür auch automatisierte Systeme im Kundenmenü an, so dass Sie jederzeit selbst per Klick wechseln können.
Ich hoffe Ihnen mit diesem Artikel einige Fragen zum Thema Webhosting beantwortet zu haben. Haben Sie bereits eine eigene Website? Oder denken Sie schon länger über eine eigene Website nach? Mit welchen Problemen sehen Sie sich konfrontiert? Haben Sie noch Fragen zum Thema Webhosting? Dann schreiben Sie es in die Kommentare.