CMS ist die Abkürzung für Content Management System und bezeichnet Software, die speziell zum Ausführen auf einem Webserver entwickelt wurde. Man kann auch CM System sagen. CMS System wird auch immer wieder verwendet, ist aber falsch und wird offenbar nur von Leuten verwendet, die nicht wissen, wofür die Abkürzung CMS steht.

Das Ziel der Entwicklung von CM Systemen war die strikte Trennung von Programmierung und Inhalt (Content), so dass Mitarbeiter eines Unternehmens auch ohne Programmierkenntnisse in der Lage sind, neue Inhalte auf der Firmenwebsite zu veröffentlichen. Auch der Prozess einer Veröffentlichung von Webseiteninhalten sollte mit der Einführung von CMS erheblich beschleunigt werden.

Wie es heutzutage jeder von den Freemail-Anbietern (z.B. GMX) kennt, loggt man sich mit einem Benutzernamen (oder der E-Mail-Adrese) und dem Passwort in das sogenannte „Backend“ (Administrations- und Redaktionsbereich) ein und findet dort Texteditoren vor, mit denen man online – so einfach wie in Word – neue Artikel mit Bildern und Videos (bei modernen CMS) verfassen und diese in bestimmten Bereichen auf der Website (Frontend) veröffentlichen kann.

Es empfiehlt sich aber sehr, die Artikel vor der Veröffentlichung auf der Website lokal als Word-Dokument anzulegen, damit man immer ein lokales Backup seiner Artikel hat. Nur das Hinzufügen von Medien geschieht dann noch im Backend des CMS.

Medien müssen vor dem Hochladen webgerecht aufbereitet werden. Für WordPress gibt es PlugIns, die genau dieses automatisch mit Bilddaten tun (Image Optimizer, Image Cruncher). Das ist besonders wichtig für mobile Websites, da Nutzer mit dem Smartphone meist wesentlich langsamere Internetverbindungen haben, als am Desktop. Außerdem sind webgerecht und mobilgerecht aufbereitete Inhalte ein Ranking-Kriterium für Google. Bei der Anzeige von Suchergebnissen werden geschwindigkeitsoptimierte Websites vorrangig dargestellt.

Es ist durchaus denkbar, dass Webserver mit fortschreitender Technologie irgendwann automatisch in der Lage sind unverhältnismäßig aufbereitete Videodateien ebenfalls kleinzurechnen und zu komprimieren (wie es YouTube, Facebook und andere Websites machen, wo man als Nutzer Videos hochladen kann). Dies ist jedoch ein sehr rechenintensiver und damit teurer Prozess, der sich auf dem massenmarkt für Webpublisher vorerst wohl nicht durchsetzen wird.