In der Terminologie von Computertechnik bezieht sich die Bildgröße (eng. Frame Size) überwiegend auf Videos. Bei statischen Bildern sprechen wir von dessen Dimensionen (eng. Dimensions). Nun wird auch klar, was damit gemeint ist: Die Breite (eng. Width) und Höhe (eng. Height) eines Bildes (x- und y-Dimension). Oft wird der Begriff „Auflösung“ fälschlicherweise synonym für die Dimensionen eines Bildes verwendet.

Die folgende Grafik veranschaulicht die Entwicklung der Bildgröße von unsrem alten TV-Standard PAL bis zum riesigen 8k Kino-Format. Maßstabsgetreu. Errechnen wir diese Multiplikation der Dimensionen in einer Zahl, erhalten wie die Größe in MP (Mega Pixels), die wir als Verkaufsargument der Hersteller digitaler Kameras kennen. Ein UHD Bild von 3840×2160 Pixeln besteht somit insgesamt aus 8.294.400 Pixeln, also rund 8,3 MP. Meiner Meinung nach eine falsche Bezeichnung, die rein aus der Sicht eines Marketers kreiert wurde, weil es sich besser anhört, als Giga Pixel. Denn bleibt man kongruent zum Verhältnis  von kBit, mBit und gBit, müssten 8 Millionen Pixel eher als Giga, denn als Mega bezeichnet werden.

Die Bildgröße im Wandel: Von SD TV bis 8k Kino

Die Bildgröße im Wandel: Von SD TV bis 8k Kino